Montag, 22. Oktober 2007

Kommentare erwünscht!

Obwohl sich der Schlafrythmus von Reneé und mir langsam am einspielen ist, bleibt das Schlafmanko bestehen und die Zeit mit Ania hat erste Priorität. Deshalb habe ich kaum Zeit, mich dem Blog zu widmen. Daher mein Vorschlag: Warum schreibt nicht Ihr Leser mal etwas? Unter jedem Eintrag kann man auf den Link "Kommentare" drücken und dort seine Meinung kundtun, Vorschläge abgeben, Fragen stellen, Nachrichten hinterlassen etc. Am besten einfach drauf los schreiben, ich meld mich dann sicher bald wieder mit einem Eintrag....

Ps. Foto von Ania am baden, was uns allen Spass macht:

Samstag, 13. Oktober 2007

Geburt Ania 10.10.2007, 10.25h

Letzten Mittwoch wars soweit, Ania Zürcher-Romero kam in der Clinica Cer in Querétaro gesund zur Welt!



Die stolzen Eltern: Lukas und Reneé

Sonntag, 7. Oktober 2007

Meine erste Parkbusse

Sachen gibts: Ich musste zuerst nach Mexiko kommen, bevor ich meine erste Busse fürs Falschparkieren einfahre! (Eigentlich ist es die zweite Parkbusse hier in Querétaro, aber Reneé hat mir verboten darüber zu schreiben, wie wir es das erste Mal geregelt haben... Jedenfalls wars günstiger). Geschehen ist es im Zentrum von Querétaro heute Sonntag. Dumm wars zugegebenermassen. Ich habe einfach nicht beachtet, dass der super Parkplatz, den ich gefunden hatte, eine Rollstuhlrampe verdeckte. Witzig dabei ist, dass ich auch schon mit Reneé's Grossmutter, die im Rollstuhl sitzt, in Zentrum war und damals feststellen musste, dass die Stadt überhaupt nicht rollstuhlgänig ist. Daran ändert auch eine zuparkierte Rollstuhlrampe nichts, denn es gibt sonst genügend Hindernisse. Aber ich will mich nicht herausreden, ein solches Manöver soll bestraft werden.

Um sicherzugehen, dass ich die Busse auch zahle, wurden mir kurzwegs die Nummernschilder abmontiert, was eine ganz simple und effiziente Lösung ist, denn ohne Nummernschilder riskiert man, ständig von der Polizei angehalten zu werden, was unangenehm ist.
Das Bussgeld beträgt 10 Tagessätze des Minimallohns in Querétaro, welcher 47.6 Pesos pro Tag entspricht, also rund CHF 5 pro Tag! Obwohl ich niemanden kenne, der nur den Mindestlohn erhält, hat mich dies erschreckt, denn mit so wenig ist es (fast) unmöglich zu leben. Zum Vergleich: Unsere (nicht ganz günstige, aber auch nicht teure) Miete kostet 5000 Pesos pro Monat, also müsste man mit dem Mindestlohn etwas 100 Tage dafür arbeiten! Das Ganze wird aber auch ein bisschen relativiert, wenn man sieht, wieviel eine Haushaltshilfe verdient (sicher am unteren Ende der Einkommensskala). Sie erhält ca. 15 Franken pro Tag (für vielleicht 5 Stunden Arbeit), was dem dreifachen Mindestlohn entspricht!

Zum Schluss noch etwas Positives: Immerhin wird hier das schnelle Bezahlen der Parkbusse belohnt, man kriegt so nämlich 50% Rabatt, was doch einiges ausmacht. Also gehts morgen ab auf die "Delegación", meine Busse bezahlen und meine Nummernschilder abholen. Diese 25 Franken reuen mich gewaltig!

Samstag, 6. Oktober 2007

Nebel in Querétaro

Ich konnte es vorgestern Morgen kaum glauben: Als wir aufgestanden sind, hatte es doch tatsächlich Nebel hier in Quere. Mit dem hatten wir nicht gerechnet. Zum Glück mussten wir nicht wie so oft in Solothurn den ganzen Tag in der Nebelsuppe sitzen, sondern bald kam die Sonne und am Nachmittag wars dann wieder standardmässig so um die 25 Grad warm, bei blauem Himmel. Wenn es euch also vor lauter Nebel den Nuggi rausjagt, www.globetrotter.ch, ein Billet ZRH-MEX kaufen und ab die Post an die Sonne.... (und einfach am Morgen nie früh aufstehen)

Morgennebel fotografiert von unserem Gästezimmer Richtung Stadt


Mittwoch, 3. Oktober 2007

Endlich 100% legal in Mexiko

Jetzt ist es endlich soweit, ich habe meine Aufenthaltbewilligung definitiv erhalten und kann nun erneut mit der Arbeitssuche beginnen. Wie es dazu kam, habe ich ja vor einer Weile hier schon beschrieben und heute konnte ich den Ausweis auf der Migración abholen. Ich habe das "Nümmerli" 78 gezogen, was gar nicht gut war, denn an der Reihe war die Nummer 58. So sind wir halt zuerst einkaufen gegangen und dann zurückgekommen - nach einer Stunde war die Nummer 63 an der Reihe. Um die Warterei abzukürzen habe ich mich kurzentschlossen (oder rücksichtlos??) einfach an einem Typen dort gewandt und prompt wurde ich bedient (sonst hätte ich mindestens 2 Stunden warten müssen). So geht das, hat doch Philip Maloney schon immer gesagt. Und so sieht das Teil nun aus (32 Seiten, eingehüllt in irgend so einen billigen Recycling-Karton):

Montag, 1. Oktober 2007

Von der Fauna zur Flora

Lang ist her seit dem letzten Eintag. Es gibt mehrere Gründe dafür (einer davon ist sicher meine Faulheit ;-( aber der Hauptgrund liegt darin, dass Pädu Scheuchzer das Ende seiner 8 monatigen Lateinamerikareise bei uns verbracht hat.

Das letzte Mal waren die Vögel dran, heute gibts eine Homage an Reneé, die einen wirklich grünen Daumen zu besitzen scheint, was unsere Pflanzen und vor allem die Orchidee anbelangt. Daher eine kleine Auswahl:

die erwähnte Orchidee

unser Limetten-Baum (mit Limette links unten)

in Mexiko gehört ein Kaktus einfach dazu

Unser "cerebro" (oder auf Deutsch "Hirni")

Diese steht einfach so rum und wächst vor sich hin

Aralia, die den schönsten Topf von allen bekommen hat

und eine Schweizer Sonnenblume.....


Ps. Jetzt geht es nur noch wenige Tage oder Wochen und wir sind eine richtige Familie!