Das Thema GOYA hat mich nach dem Komentar des "puma fan suizo" auf meinen letzten Eintrag nicht mehr losgelassen. So habe ich in meiner Arbeit ein bisschen rumgefragt, was es dann mit dem Goya-Schlachtruf auf sich hat. Die Antworten sind unterschiedlich, gehen aber in die gleiche, amüsante Richtung. Ich zitiere Titino aus Puebla (auf echt Mexikanisch, Übersetung zu mühsam):
"esto es lo que me dijo mi tio:
Se supone que "GOYA" no es mas que un viejo cine medio porno en el cual los de la UNAM le caian para echar desmadre y no entrar a clase... todo mundo que haya pisado alguna vez algún aula de la unam en esos tiempos conoció el famoso Cine GOYA según palabras del tio del titino (algo así como la tia pancha de la BUAP jajaja)
Bueno pues este caon de mi tio me dijo q existia un rumor de que ese grito lo inventó un wey de esos que hacen época en la escuela al que le decian el palillo, que según iba en la prepa 1 si mal no recuerdo, dice que el wey salía gritando por los pasillos GOOOOYAAAA GOOOYAAAA como diciendole a toda la banda que se jalara para el cine goya... el cachun cachun por ahi según me tio lo usaban como un sinonimo de fajarse, caldearse o cachondearse a alguien... de ahi que se prestara mucho el cine goya para ir a echarte unos arrimones con tu domadora.
Entonces cuando este wey salia corriendo GOOOYAAA GOOOYAAA nunca faltaban los finos que empezaban con el CACHUN CACHUN... al igual que cuando en la caravana hacia el Cine Goya se integraba una parejita les gritaban CACHUN CACHUN ante la inminente intencion de ambos personajes por irse a fajar a dicho cine"
Die ganze Puma-Geschichte kann man unter dem ebenfalls äusserst empfehlenswerten (spanischen) Wikipedia-Verarschungslink nachlesen: http://inciclopedia.wikia.com/wiki/Pumas_UNAM.
Goya, Goya, Cachún, Cachún, Ra Ra, Cachún, Cachún, Ra Ra, Goya ¡Universidad!
Freitag, 29. Februar 2008
Montag, 25. Februar 2008
Weekend in Mexiko City
Obwohl Querétaro eine Millionenstadt ist, bleibt es irgendwie Provinz. So sind viele Sachen hier nicht oder nur überteuert erhältlich. Dies und Reneé’s Lust Ihre Cousinen und Freunde wieder mal zu besuchen, hat uns dazu veranlasst, ein Wochenende in México D.F. (Distrito Federal = Bundesdistrikt = Mexiko Stadt) zu verbringen. Reneé fuhr am Freitag Morgen mit dem Bus in die 200 km entfernte Hauptstadt, ich mit dem Auto nach der Arbeit (habe den Nachmittag frei gekriegt, zum Glück wissen sie nicht, dass ich kurz vor dem Künden stehe...). Es war das erste Mal, dass ich alleine mit dem Auto in Mexiko City unterwegs war (ausser einigen kurzen Distanzen). Ich war zwar nervös, aber es ging alles gut, ich habe mich nicht verfahren und kann mit Stolz behaupten, dass ich meine Fahrtaufe in Mexiko mit Bravour bestanden habe! Ich glaub das schreib ich von nun an sogar in meinem Lebenslauf, unter „besondere Leistungen“.....
Das Erste, was in Mexiko jeweils aufällt, ist das Verkehrschaos. Die Leute haben sich aber mittlerweile so gut daran gewöhnt, stundenlang in Stau zu stehen, dass das Hupkonzert ausbleibt und überraschenderweise eine gewisse Gleichgültigkeit herrscht. Da tägliche Staus völlig normal sind, haben sich die fliegenden Händler darauf eingestellt und so wird mitten auf der dreispurigen Stadtautobahn (Periférico) alles verkauft, was man halt so brauchen kann (Wasser, Süssigkeiten, Snacks, Prepaid-karten für Natel etc.). In allen Situationen ans Geschäftemachen zu denken, gehört sicherlich zu den bewunderswerten Eigenschaften der Mexikaner.

Am Samstag gings dann ins historische Zentrum, aus dem neuerdings die tausenden von Strassenverkäufern vertrieben wurden (sie sind einige Strassen weitergezogen). Dies hat das Zentrum eindeutig aufgewertet und sicherer gemacht. Man sieht viel mehr und man hat mehr Platz zum gehen, was vor allem mit einem Baby angenehm ist. Wir sind zur Strasse mit den Taufartikeln gegangen und haben uns mit Allem eingedeckt, was und noch zur Taufe und Hochzeit vom 29. März gefehlt hat. Im Zentrum sind interessanterweise alle Läden mit ähnlichen Artikeln in der gleichen Strasse zu finden, was äusserst zeitsparend ist. So existiert die Strasse, in der fast ausschliesslich Veloläden anzutreffen sind (war ein guter Tip von Chavi), die Möbelstrasse, die Musikstrasse, die Hochzeitsstrasse, die Kunststrasse etc. Die Nähe bedeute für diese Läden also nicht vorrangig zusätzliche Konkurrenz, sondern vor allem Nähe zur Kundschaft.
Auf dem Zócalo (Stadtplatz von Mexiko, einer einer der weltweit grössten) wollten wir dann noch die Fotoausstellung „ashes and snow“ von Gregory Colbert anschauen, die in Mexiko für einen gewaltigen Besucheransturm geführt hatte. Leider war dies auch an diesem Samstag nicht anders und so haben wir uns dazu entscheiden, anstelle 2 Stunden bei 30° Grad in der Sonne (und mit Ania im Baby Björn) zu warten, besser bei guter Aussicht ein Bierchen zu trinken. Das Video der Ausstellung kann man übrigens illegal an den umliegenden Ständen kaufen – auch das ist Mexiko!

Der Rest ist schnell erzählt: Freunde, Familie und Bekannte besuchen. Dabei gibt es die interessante Geschichte zu berichten, dass sich herausgestellt hat, dass Reneé’s alter Freund Adrián (Stifi und Bäntz kennen ihn von der Hochzeit), den wir kurz sahen, Cousin einer unseren neuen Freunde in Querétaro ist. So klein ist Mexiko (nur gut 100 Millionen Einwohner)!
Ahh, etwas sehr wichtiges hab ich noch gemacht. Ich hab mir natürlich das Sonntagsspiel meiner Pumas im Estadio CU (Olympiastadion von 1968) nicht entgehen lassen. Sie (nicht wir) haben zwar 0:3 auf den Sack gekriegt, war aber trotzdem gut, wieder mal ins Stadion zu gehen.
Das Erste, was in Mexiko jeweils aufällt, ist das Verkehrschaos. Die Leute haben sich aber mittlerweile so gut daran gewöhnt, stundenlang in Stau zu stehen, dass das Hupkonzert ausbleibt und überraschenderweise eine gewisse Gleichgültigkeit herrscht. Da tägliche Staus völlig normal sind, haben sich die fliegenden Händler darauf eingestellt und so wird mitten auf der dreispurigen Stadtautobahn (Periférico) alles verkauft, was man halt so brauchen kann (Wasser, Süssigkeiten, Snacks, Prepaid-karten für Natel etc.). In allen Situationen ans Geschäftemachen zu denken, gehört sicherlich zu den bewunderswerten Eigenschaften der Mexikaner.
Am Samstag gings dann ins historische Zentrum, aus dem neuerdings die tausenden von Strassenverkäufern vertrieben wurden (sie sind einige Strassen weitergezogen). Dies hat das Zentrum eindeutig aufgewertet und sicherer gemacht. Man sieht viel mehr und man hat mehr Platz zum gehen, was vor allem mit einem Baby angenehm ist. Wir sind zur Strasse mit den Taufartikeln gegangen und haben uns mit Allem eingedeckt, was und noch zur Taufe und Hochzeit vom 29. März gefehlt hat. Im Zentrum sind interessanterweise alle Läden mit ähnlichen Artikeln in der gleichen Strasse zu finden, was äusserst zeitsparend ist. So existiert die Strasse, in der fast ausschliesslich Veloläden anzutreffen sind (war ein guter Tip von Chavi), die Möbelstrasse, die Musikstrasse, die Hochzeitsstrasse, die Kunststrasse etc. Die Nähe bedeute für diese Läden also nicht vorrangig zusätzliche Konkurrenz, sondern vor allem Nähe zur Kundschaft.
Auf dem Zócalo (Stadtplatz von Mexiko, einer einer der weltweit grössten) wollten wir dann noch die Fotoausstellung „ashes and snow“ von Gregory Colbert anschauen, die in Mexiko für einen gewaltigen Besucheransturm geführt hatte. Leider war dies auch an diesem Samstag nicht anders und so haben wir uns dazu entscheiden, anstelle 2 Stunden bei 30° Grad in der Sonne (und mit Ania im Baby Björn) zu warten, besser bei guter Aussicht ein Bierchen zu trinken. Das Video der Ausstellung kann man übrigens illegal an den umliegenden Ständen kaufen – auch das ist Mexiko!
Der Rest ist schnell erzählt: Freunde, Familie und Bekannte besuchen. Dabei gibt es die interessante Geschichte zu berichten, dass sich herausgestellt hat, dass Reneé’s alter Freund Adrián (Stifi und Bäntz kennen ihn von der Hochzeit), den wir kurz sahen, Cousin einer unseren neuen Freunde in Querétaro ist. So klein ist Mexiko (nur gut 100 Millionen Einwohner)!
Ahh, etwas sehr wichtiges hab ich noch gemacht. Ich hab mir natürlich das Sonntagsspiel meiner Pumas im Estadio CU (Olympiastadion von 1968) nicht entgehen lassen. Sie (nicht wir) haben zwar 0:3 auf den Sack gekriegt, war aber trotzdem gut, wieder mal ins Stadion zu gehen.
Donnerstag, 21. Februar 2008
Aktueller Schweizer Witz
Habe von einem (anonymen) UBS-Mitarbeiter gerade folgenden Witz zugespielt erhalten:
In der Primarschule
Der Lehrer erkundigt sich nach dem Beruf des Vaters. Da gibt es Metzger, Bäcker, Maler, Schreiner, usw.
„Mein Vater ist Table-dancer in einer Schwulenbar“, erwidert der kleine Hans. Und alle lachen.
Am Ende der Stunde bittet der Lehrer Hans, noch kurz zu bleiben.„Sage mir doch, das mit dem table-dancer stimmt doch nicht, oder?“
„Sicher nicht, Herr Lehrer, aber ich konnte doch nicht sagen, dass mein Vater bei der UBS arbeitet.“
In der Primarschule
Der Lehrer erkundigt sich nach dem Beruf des Vaters. Da gibt es Metzger, Bäcker, Maler, Schreiner, usw.
„Mein Vater ist Table-dancer in einer Schwulenbar“, erwidert der kleine Hans. Und alle lachen.
Am Ende der Stunde bittet der Lehrer Hans, noch kurz zu bleiben.„Sage mir doch, das mit dem table-dancer stimmt doch nicht, oder?“
„Sicher nicht, Herr Lehrer, aber ich konnte doch nicht sagen, dass mein Vater bei der UBS arbeitet.“
Montag, 18. Februar 2008
Witze auf "Mexikanisch"
Wie in aller Welt werden hier oft und gerne Witze erzählt. Das Prinzip ist das gleiche wie in der Schweiz: Je mehr Männer sich unterhalten und je mehr Alkohol im Spiel ist, desto tiefer sinkt das Niveau. Dass ein Witz oft sexistisch, rassistisch, ausgrenzend, geschmackslos etc. ist, versteht sich von selbst und liegt in der Natur des Witzes. Unterschiede gibts natürlich: Anstelle der Österreicher leiden hier die "Gallegos" (Galizier; haben sie wohl von den Spaniern kopiert), anstelle von Fritzli lachen sie über "Pepito", Witze über die Religion sind (fast) tabu. Gelacht werden darf also über (fast) alles und so laut wie gewünscht!
Ein kleines Beispiel, das auch als Test der "Mexikanisch"-Kenntnisse benützt werden darf und in dem ein typisch Mexikansicher Wortschatz zu finden ist, ist folgendes:

Übersetzung für alle, welche nicht spanisch sprechen oder denen "pendejo", "chinga tu madre" etc. nicht geläufig sind (wenn auch nur halb so lustig):
WENN EINE FRAU IM LOTTO GEWINNT
Eine Frau kommt nach Hause, voll im Stress, mit rauchenden Reifen, rennt ins Haus, schlägt die Türen zu und schreit nach ihrem Mann:
Beeil dich!
Pack deine Koffer!!
Ich habe im Lotto gewonnen!!!
Ihr Mann antwortet ganz aufgeregt:
Oh mein Gott!
Was soll ich einpacken??
Kleider für den Strand oder die Berge???
Sie antwortet:
Spielt keine Rolle, "pendejo"!
Pack einfach und hau ab! (wörtliche Übersetzung kann ich sonst gerne nachliefern, im fluchen sind sie hier Weltmeister, sogar besser als Indy).
Ein kleines Beispiel, das auch als Test der "Mexikanisch"-Kenntnisse benützt werden darf und in dem ein typisch Mexikansicher Wortschatz zu finden ist, ist folgendes:

Übersetzung für alle, welche nicht spanisch sprechen oder denen "pendejo", "chinga tu madre" etc. nicht geläufig sind (wenn auch nur halb so lustig):
WENN EINE FRAU IM LOTTO GEWINNT
Eine Frau kommt nach Hause, voll im Stress, mit rauchenden Reifen, rennt ins Haus, schlägt die Türen zu und schreit nach ihrem Mann:
Beeil dich!
Pack deine Koffer!!
Ich habe im Lotto gewonnen!!!
Ihr Mann antwortet ganz aufgeregt:
Oh mein Gott!
Was soll ich einpacken??
Kleider für den Strand oder die Berge???
Sie antwortet:
Spielt keine Rolle, "pendejo"!
Pack einfach und hau ab! (wörtliche Übersetzung kann ich sonst gerne nachliefern, im fluchen sind sie hier Weltmeister, sogar besser als Indy).
Mittwoch, 13. Februar 2008
Endlich Regen
Es ist unglaublich, hier in Querétaro hatte es glaub seit November nicht mehr geregnet (so haben wir es jedenfalls in Erinnerung und der Rasen sieht dementsprechend aus). Das Klima im Winter ist normalerweise recht angenehm, vielleicht 5-10 Grad in der Nacht, 20-25°C durch den Tag, also gekennzeichnet durch grosse Tag-/Nachtschwankungen und wie erwähnt Trockenheit. Wenn allerdings eine der berüchtigten "frentes frios" (Kaltfronten) aus dem hohen Norden bis in unsere Gegend vordringt, kann es ganz schön unangenehm werden. Wir hatten schon Minimaltemperauren um den Gefrierpunkt, was ohne Heizung ganz schön kalt ist. Die einzige wirksame Lösung ist Körper an Köper schmiegen (vertikal oder horizontal, je nach Lust und Laune) und gut zugedeckt schlafen. Am Morgen heisst es dann halt auf die Zähne beissen, aus dem Bett hüpfen und so schnell wie möglich unter die warme Dusche...
Letzten Sonntag hat es zur Abwechslung wieder mal so richtig geregnet und später sogar gehagelt. Bei mir kamen vor lauter weiss richtige "Wintergefühle" auf, für einen Schnee-, resp. Eisball hats auf jeden Fall gereicht. Eine Bekannte hat uns erzählt, dass vor dem nahen OXXO (mexikanischer Tankstellenshop ohne Tankstelle) sogar jemand mit dem Hagelkörnern einen Schneemann hingekriegt hat!
Letzten Sonntag hat es zur Abwechslung wieder mal so richtig geregnet und später sogar gehagelt. Bei mir kamen vor lauter weiss richtige "Wintergefühle" auf, für einen Schnee-, resp. Eisball hats auf jeden Fall gereicht. Eine Bekannte hat uns erzählt, dass vor dem nahen OXXO (mexikanischer Tankstellenshop ohne Tankstelle) sogar jemand mit dem Hagelkörnern einen Schneemann hingekriegt hat!
Dienstag, 5. Februar 2008
Made in China
Es ist zwar schon eine Weile her, aber die Gesichte ist alleweil ein Blogeintrag wert. Während eines netten Skype-Gesprächs mit meinen Eltern, hatte ich plözlich so ein instabiles Gefühl unter meinem Hintern. Komisch dachte ich und habe mal den Bürostuhl umgedreht und genauer untersucht. Es war nichts zu finden und deshalb habe ich mich wieder gesetzt, noch ein paar mal den Bürostuhl bewegt und weiter gequatscht. Da das Gefühl nicht wegging und Reneé gerade ins Zimmer kam, habe ich sie nach Ihrem Urteil gefragt (hat der Stuhl oder ich eine Schraube locker?). Kurz gesetzt und schon gabs eine lauten Knall und Reneé lag neben dem Bürostuhl am Boden. Zum Glück ist ihr nichts passiert, der Standfuss des Bürostuhls ist schlicht und einfach auseinandergebrochen! Sache gits.....


Ps. Hat natürlich nichts mit Reneé’s Gewicht zu tun, mittlerweile wiegt sie weniger als vor der Schwangerschaft und ich habe sie gewichtsmässig überholt.
ObWalmart Comerical Méxicana (habe erst beim Zurückbringen bemerkt, dass ich im falschen Laden war, sorry Walmart!) uns den Stuhl ersetzen will, wissen wir noch nicht. Eigentlich bewahren wir immer alle Quittungen auf, aber von diesem Bürostuhl leider nicht....
So viel zum Thema China, will nicht pauschalisieren, aber auch der günstigste Preis hat seinen Preis!
Für alle die auch kostenlos per Skype mit uns quatschen wollen, unter http://www.skype.com/ neuste Version herunterladen, Benutzer erstellen, nach User „zuercher-romero“ suchen und loslegen.
Ps. Hat natürlich nichts mit Reneé’s Gewicht zu tun, mittlerweile wiegt sie weniger als vor der Schwangerschaft und ich habe sie gewichtsmässig überholt.
Ob
So viel zum Thema China, will nicht pauschalisieren, aber auch der günstigste Preis hat seinen Preis!
Für alle die auch kostenlos per Skype mit uns quatschen wollen, unter http://www.skype.com/ neuste Version herunterladen, Benutzer erstellen, nach User „zuercher-romero“ suchen und loslegen.
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