Donnerstag, 31. Juli 2008

30 Jahre Lukas

Als erstes möchte ich mich bei allen Lesern bedanken, die mir Glückwünsche zum 30igsten Geburtstag zukommen liessen. Ich habe an meinem Geburtstag von einem meiner Ferientage Gebrauch gemacht, die ich ja laut Arbeitsvertrag gar noch nicht hätte, mir mein Chef aber aus Goodwill zugestanden hat. Mein Wunsch an Reneé war kein Geschenk (habe ich dann trotzdem erhalten), sondern eine Überraschung, aber keine Überraschungsparty.

Der Tag begann wie schon lange nicht mehr, ich durfte ausschlafen! Ich bin es mir aber mittlerweile so gewöhnt früh aufzustehen, dass ich gar nicht mehr ausschlafen konnte... Danach gabs leckeres Frühstück, in „salsa roja“ gebadete Spiegeleier auf Schinken und einem Toast. Das erste Highlight war der Besuch beim Ultraschall-Spezialist, den uns Reneé’s Frauenarzt verschrieben hatte, da dieser einen besseren Ultraschall-Apparat hat. Die Qualität und Schärfe der Bilder waren einmalig, mittlerweile hat das Baby richtig Form angenommen und es bewegte sich auf und ab. Leider kamen die Fotos nicht so gut raus und das Geschlecht unseres Babys (7.5cm lang) liess sich noch nicht erkennen.

Danach gingen wir ins Shoppingzenter, das Geburtstagsgeschenk meiner Eltern auslesen. Anstelle der Fussballschuhe habe ich mir dann aber Joggingschuhe „schenken lassen“, es war gerade Sommer-Ausverkauf und es gab 50% Rabatt. Mit diesen top Laufschuhen werde ich das nächste 10K-Rennen sicher 5 Minuten schneller laufen.... Um die Zeit zu zweit geniessen zu können, haben wir Ania bei den Grosseltern abgeliefert und sind dann in die Plaza Nautica, einem Steg voller Restaurants an einem kleinen Stausee, nachtessen gegangen. Bis wir wegen des kühlen Winds fast eingefroren sind, haben wir das Nachtessen, die Margaritas mit Gurkensaft, die frische Luft und das Beisammensein genossen, danach die erste Nacht ohne Ania im Haus. Es war definitiv ein schöner und gemütlicher Geburtstag, das eigentliche Highlight folgte aber dann am Wochenende.

Während ich am Samstagmorgen auf Ania aufgepasst habe, hat Reneé alles Notwendige für die eigentliche Überraschung gepackt. Schnell wurde mir klar, dass es sich bei der Überraschung wohl um einen Wochenendtrip handeln würde, wir haben den (sehr geräumigen) Kofferraum unsers Vans kurzerhand mit Gepäck gefüllt. Nach 2 Stunden Fahrt (1 davon nach dem Weg fragend) sind wir dann im Hotel „La Muralla angekommen. Begrüsst wurden wir von einer Gruppo „revolucionarios“. Da es sich um einen Hotel mit dem Thema der Mexikansichen Revolution handelt und alles darauf ausgerichtet ist, wurden wir auch kurzerhand umgetauft (Lukas=Teodomiro, Reneé=Macaria, Ania=Hugolina). Neben Tours in und um das Hotel (zu Beginn „Hacienda“/Ranch einer Französischen Familie, dann Quartier der Revolutionäre, dann Psychi, dann Schule, heute Hotel) gabs Räubergeschichten aus der Revolutionszeit, Lagerfeuer, Wettbewerbe am Pool, Reitausflüge etc. Obwohl das Essen ziemlich übel war, haben wir die zwei Tage voll genossen, Ania hat vor allem das „Gigampfi“ und das Reiten gefallen (obwohl sie dabei in meinen Armen eingeschlafen ist), für uns war die Ruhe in der Mexikansichen Pampa gerade recht gekommen. Hier noch einige Eindrücke:







Merci Reneé für diese 3 schönen Tage!

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